Pressemitteilung vom 20. Dezember 2007
In der Herbstsitzung legte der Stiftungsrat der RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft wissenschaftliche und soziale Projekte fest, die zukünftig Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 720.000 Euro erhalten.
Im sozialen Bereich fördert die Stiftung ab 2008 sieben Projekte mit einem Gesamtvolumen von 195.500 Euro. Sie unterstützt schwerpunktmäßig Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule zum Beruf oder fördert die Hochbegabung in Köln.
Im wissenschaftlichen Bereich, für den nur im Herbst Gelder vergeben werden, beschloss der Stiftungsrat, insgesamt zehn Vorhaben von Kölner Hochschulen mit 520.000 Euro zu bezuschussen.
Zu den sozialen Projekten zählen unter anderem verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche. So erhält die "BegegnungsInsel" des Zentrums für Bildung und Kultur 20.000 Euro als Anschubfinanzierung. Das Peer-Projekt "schlag-fertig" der Diakonie Michaelshoven bekommt 24.000 Euro. Es soll durch Gewaltpräventionstraining eine Grundlage schaffen, die eine Vermittlung der Jugendlichen in ein Arbeitsverhältnis zulässt. Nach Erfolg werden die Jugendlichen selbst zu Betreuern gewaltauffälliger Jugendlicher geschult.
Der Verein As.S.I.S.I. bietet Jugendlichen mit der Maßnahme "Zwei Kulturen eine Bildung – Begabung hat keinen Pass" die Möglichkeit, ihre Begabungen zu entfalten und unterstützt sie mit einer maßgeschneiderten Orientierungshilfe. Das Projekt wird zwei Jahre lang mit 40.000 Euro gefördert. Im Vordergrund stehen Integration und Begabtenförderung durch interkulturelles Lehren und Lernen sowie die gezielte Berufsorientierung und Lebensplanung.
Weiterhin unterstützt die Stiftung das Handwerkerinnenhaus mit dem Projekt "Kölner Mädchen in Handwerk und Technik", den Verein Ceno für "Generation 50+ aktiv gegen Arbeitslosigkeit" und die "Zukunftswerkstatt" des Jugendwerks Köln mit jeweils 30.000 Euro.
Unter den zehn wissenschaftlichen Projekten sind drei Gemeinschaftsprojekte von Kölner Hochschulen: das Vorhaben "Virtuelles Museum des Kölner Sports" der Fachhochschule Köln und der Deutschen Sporthochschule Köln erhält 120.000 Euro. Die Erstellung des "Bildungsberichts Köln" durch die Stadt Köln und mit Unterstützung der Katholischen Fachhochschule sowie der Fachhochschule bezuschusst die Stiftung mit 80.000 Euro. Außerdem vergibt sie für die Ausarbeitung der 3-D-Modelle zur "Visualisierung des römischen Kölns" 40.000 Euro an KISD (Fachhochschule Köln).
Die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft, gegründet 1998, ist mit einem Stiftungskapital von derzeit rund 27 Millionen Euro ausgestattet und fördert aus dessen Erträgen zu gleichen Teilen Sozialprojekte und Projekte der Wissenschaft und Forschung, die in Köln beheimatet sind bzw. einen Bezug zu der Stadt haben.
Der nächste Bewerbungsschluss für Projektanträge aller drei RheinEnergieStiftungen ist der 25. Januar 2008.
Antragsunterlagen und Förderrichtlinien sind > hier zu finden.
