Pressemitteilung vom 9. Dezember 2008
In seiner Herbstsitzung legte der Stiftungsrat der RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft soziale und wissenschaftliche Projekte fest, die zukünftig Fördermittel in Höhe von insgesamt 854.000 Euro erhalten.
Im sozialen Bereich fördert die Stiftung ab 2008 insgesamt 14 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 329.000 Euro. Sie unterstützt schwerpunktmäßig Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf oder fördert die Hochbegabung in Köln.
Im wissenschaftlichen Bereich, für den nur im Herbst Gelder vergeben werden, beschloss der Stiftungsrat, insgesamt zehn Vorhaben von Kölner Hochschulen mit 525.000 Euro zu bezuschussen.
Zu den sozialen Projekten zählen unter anderem verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche. So erhält das Modellprojekt "Erfolgreich in Arbeit" des Vereins Zurück in die Zukunft e.V. insgesamt 40.000 Euro als Anschubfinanzierung, für den Zeitraum von zwei Jahren. Das Franz-von-Sales-Haus betreut hörgeschädigte Jugendliche aus der Kölner Region und erhält Fördermittel in Höhe von 8.000 Euro. Das Projekt "Wir für uns – Jugendliche unterstützen Jugendliche" der Katholischen Jugendwerke Köln e.V. bekommt 30.000 Euro pro Jahr. Das Projekt des Hochbegabtenzentrums in dem Kinder mit besonderer Befähigung in Förderkursen wie Chinesisch und Mathematik unterrichtet werden, bezuschusst die Stiftung mit 30.000 Euro.
Bei acht der 14 Förderungen handelt es sich um Verlängerungen von Projekten, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich gestartet wurden. Darunter ist unter anderem wieder das Projekt "Generation 50+ gegen Jugendarbeitslosigkeit" bei dem ältere Menschen Jugendlichen als Paten beratend bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zur Seite stehen. Erneut fördert die Stiftung auch das bewährte Projekt "Berufsvorbereitung und Ausbildungsförderung im Jugendzentrum GOT Elsaßstraße" mit einer Summe von 25.000 Euro. Dort werden Jugendliche durch Trainings und Kompetenzvermittlung auf den Alltag im Berufsleben vorbereitet.
Im wissenschaftlichen Bereich fördert die Stiftung fünf Gemeinschaftsprojekte zwischen jeweils zwei Kölner Hochschulen. Das Vorhaben "Abbaureaktionen organischer Verbindungen in Wasser", eine Kooperation der Universität und der Fachhochschule Köln wird mit 170.000 Euro unterstützt. Die Erstellung des "Bildungsberichts Köln" durch die Stadt Köln und die Katholische Fachhochschule sowie die Fachhochschule bezuschusst die Stiftung mit insgesamt 140.000 Euro. Gleich drei Projekte befassen sich mit medizinischen und gesundheitspolitischen Themen. An den Vorhaben sind die Universität, die Fachhochschule Köln, die Rheinische und die Katholische Fachhochschule sowie die Sport"hochschule Köln beteiligt. Für die Projekte vergibt die Stiftung 90.000 Euro bzw. 65.000 Euro und 55.000 Euro.
Die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft, gegründet 1998, ist mit einem Stiftungskapital von derzeit rund 27 Millionen Euro ausgestattet und fördert aus dessen Erträgen zu gleichen Teilen Sozialprojekte und Projekte der Wissenschaft und Forschung, die in Köln beheimatet sind bzw. einen Bezug zu der Stadt haben.
Der nächste Bewerbungsschluss für Projektanträge für alle drei RheinEnergieStiftungen ist der 16. Februar 2009. Antragsunterlagen und Förderrichtlinien finden Sie > hier.
Pressemitteilung vom 15. Oktober 2008
"LernenvorOrt“ heißt das neue Programm, das heute in Berlin vorgestellt wurde. Es soll Kommunen dazu ermutigen, ein vernetztes Bildungssystem vor Ort zu entwickeln und dabei die Expertise von Stiftungen zu nutzen. "LernenvorOrt" ist eine bundesweite Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und 26 deutschen Stiftungen. Die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft und die RheinEnergieStiftung Familie beteiligen sich an diesem deutschlandweiten Stiftungsverbund.
Das Programm unterstützt insgesamt bis zu 30 Standorte mit Mitteln des Bundes und des europäischen Sozialfonds auf ihrem drei- bis fünfjährigen Weg zu einem Bildungswesen, in dem die Bildungsangebote aufeinander bezogen und abgestimmt sind. Dabei übernimmt an jedem Standort eine Stiftung eine "lokale Patenschaft". Hintergrund: Die Stiftungen sind bestens vernetzt und mit der örtlichen Bildungslandschaft vertraut. Sie können ihre Kenntnisse und Erfahrungen den Kommunen zur Verfügung stellen. Damit entsteht eine bislang einzigartige öffentlich-private Partnerschaft zwischen Stiftungen, Kommunen und dem BMBF – zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger.
Die deutschen Stiftungen haben sich in der Vergangenheit als Impulsgeber für Bildungsinnovation gezeigt. Sie haben viele wichtige Bildungsthemen vorangebracht. Auch die RheinEnergie hat mit ihren Stiftungen zahlreichen Projekten in Köln auf die Beine geholfen, die Akzente gesetzt haben von frühkindlicher Bildung bis hin zu Lernprogrammen zur Verbesserung der Chancengleichheit für sozial benachteiligte Jugendliche beim Start in den Beruf.
Nähere Informationen zum Stiftungsverbund unter:
> www.lernen-vor-ort.info
> Download Informationsmaterial
Pressemitteilung vom 26. Mai 2008
Berufliche Orientierung für benachteiligte Kölner Jugendliche und Wissenschaftsförderung für Forschungseinrichtungen am Standort Köln – das bietet die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft. Sie feierte am 26. Mai 2008 ihr zehnjähriges Wirken mit einem Jubiläumsempfang im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud.
In den zehn Jahren seit ihrer Gründung hat sich die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft für 120 erfolgreiche soziale und wissenschaftliche in Köln engagiert. Ziel war und ist es, jungen Leuten mit schwierigen Hintergründen berufliche Orientierung und Qualifizierung zu bieten und den Kölner Hochschulen zu neuen Erkenntnissen zu verhelfen.
Bürgermeisterin Angela Spizig lobte das vorbildliche Engagement der Stiftung beim Jubiläumsempfang: „Die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft fördert vor allem dort, wo keine oder nur eine unzureichende Unterstützung durch Dritte gegeben ist. Sie hilft da weiter, wo die Förderung der öffentlichen Hand insbesondere durch die enger gewordenen finanzwirtschaftlichen Spielräume nicht mehr oder nur noch beschränkt wirksam wird und somit einer Ergänzung bedarf.“
Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, sagte: „Wir sehen das so: Wir sind als Unternehmen Teil der Gesellschaft. Daher empfinden wir es als Pflicht und Aufgabe, etwas für und in der Gesellschaft zu tun. Die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft beglückwünschen wir zu Ihrem zehnjährigen Engagement. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit den drei Stiftungen und unserem Sponsoringkonzept dazu beitragen können, das Leben der Menschen in Köln und der Region zu bereichern und zu verbessern.“
Die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft wurde 1998 gegründet – damals unter dem Namen GEW Stiftung Köln. Helmut Haumann, Vorstand der Stiftung: „Einen wichtigen Grundsatz haben wir von Anfang an verfolgt: Wir leisten Anschubhilfe für zwei bis vier Jahre. Das heißt wir helfen Erfolg versprechenden Vorhaben auf die Beine, damit diese sich etablieren können. Spätestens dann ziehen wir uns zurück und kurbeln die nächsten Projekte an. Auf diese Weise konnten wir bereits vielen jungen Leuten zu einer Verbesserung ihrer Situation verhelfen und zahlreiche wissenschaftliche Vorhaben ans Laufen bringen.“
Mit den Erträgen des Stiftungskapitals, das sich zurzeit auf rund 27 Millionen Euro beläuft, unterstützt die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft Projekte diverser Kölner Einrichtungen. Bislang sind über die verschiedenen Vorhaben fast neun Millionen Euro in die Stadt Köln geflossen. Berufliche Chancengleichheit und soziale Integration stehen im Mittelpunkt der sozialen Arbeit. Auf dem wissenschaftlichen Feld sieht die Stiftung ihre Aufgabe darin, Projekte im Bereich der Grundlagenforschung oder der angewandten Forschung zu fördern sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen zu stärken.
Ein besonders spannendes Förderprojekt der letzten Jahre war das Forschungsvorhaben „Maltechnik des Impressionismus und des Postimpressionismus“ des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud und der Fachhochschule Köln. Aus den neuen Forschungsergebnissen ist die aktuelle Impressionismus-Ausstellung des Museums hervorgegangen, die von der RheinEnergie und ihren Stiftungen ermöglicht wurde.
Unter dem Motto "Zeig, was Du kannst" präsentieren Kölner Stiftungen am kommenden Samstag, 17. Mai, einen großen Projekttag zum Themenbereich "Jugendförderung". Die drei RheinEnergieStiftungen werden sich dabei mit zehn Projekten beteiligen.
In der Zeit von 11 bis 18 Uhr zeigen Kinder und Jugendliche auf dem Kastanienhof in Köln-Junkersdorf (Statthalterhofweg 70) in über 25 Projekten, was sie "drauf" haben, und sorgen für ein spannendes Programm.
Bei verschiedenen Darbietungen, Ausstellungen, Mitmachaktionen und Workshops werden Projekte aus Kölner Jugendeinrichtungen oder -gruppen vorgestellt. In diesen Projekten können sich junge Leute ausprobieren, entwickeln und neue Stärken entdecken, um selbstbewusst und mutig Lebens- und Berufsperspektiven zu erschließen. Gefördert werden die Projekte von den Stiftungen, die diesen Tag mitgestalten. Sie wollen auf diesem Weg die Vielfalt der kulturellen und sozialen Aktionsfelder zeigen, mit denen in Köln junge Menschen angesprochen werden.
Die Stiftungen und die Projektträger werden sich an diesem Tag auch selbst präsentieren, um die Besucher zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Fritz Schramma übernommen.
Pressemitteilung vom 08. Januar 2008
Die drei Stiftungen der RheinEnergie AG erinnern zu Jahresbeginn an den gemeinsamen Einsendeschluss für Antragsteller: Bis zum 25. Januar 2008 (Datum Poststempel) müssen die vorgegebenen Unterlagen vollständig eingereicht werden, um sich für Fördergelder der Stiftungen zu bewerben. Diese werden ab Mai von den jeweiligen Stiftungsräten bewilligt.
Dort finden sich die Förderrichtlinien, Informationen über die Stiftungen und ihre Tätigkeitsfelder. Antragsteller finden dort auch die entsprechenden Onlineformulare.
Die Informationsdarstellung und Services werden momentan noch weiter ausgebaut. Zukünftig sollen die Seiten einen ausführlichen Einblick in die jeweiligen Projektförderungen und Aktivitäten der Stiftungen bieten.
Für den sozialen Bereich sind Projektanträge aus dem Wirtschaftsraum Köln willkommen. Sozial benachteiligte Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf stehen im Fokus der Projektförderung im sozialen Bereich der Stiftung. Antragsteller müssen anerkannte Träger der freien Jugendhilfe oder gemeinnützige Institutionen aus Köln sein.
Kontakt:
Telefon: 0221-178 4060
E-Mail: info@rheinenergiestiftung.de
