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Aktuelles 2008

RheinEnergieStiftung Kultur fördert 24 Projekte in Köln und Region

Pressemitteilung vom 17. Dezember 2008

Die RheinEnergieStiftung Kultur hat zum zweiten Mal in diesem Jahr Fördergelder vergeben. Der Stiftungsrat stimmte in seiner Herbstsitzung zu, insgesamt 384.000 Euro an 24 Projektträger zu verteilen. Die Stiftung leistet damit einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Köln und der Region.

Zum Stichtag 22. August 2008 gingen insgesamt 61 Anträge mit einem beantragten Gesamtvolumen in Höhe von rund 2 Millionen Euro bei der Stiftung ein. Die daraus ausgewählten Projekte entsprechen den Schwerpunkten der Stiftung: Vermittlung von Kunst und Kultur an Kinder und Jugendliche, Vernetzungen, institutionelle Förderung als Hilfe zur Selbsthilfe sowie Stärkung der kulturellen Infrastruktur in der Region.

Zu den geförderten Projekten mit regionalem Bezug gehört u. a. „Faustspuren“ des Ensembles Theaterwandel, in welchem vor allem Jugendliche in Schulen angesprochen werden, klassischen Theaterstoff durch Musik, Schauspiel und Tanz neu zu entdecken. Bereits im dritten Jahr erhält das Projekt „miteinander leben“ Fördermittel, in dem Künstler mit Jugendlichen aus Siegburg, Troisdorf, Bonn, Köln, Pulheim und Bergheim in Workshops mit Künstlern verschiedener Disziplinen zusammenarbeiten. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung das Medienkunstfestival „Videonale“ am Kunstmuseum Bonn mit dem Projekt „Die Auserwählten – Generationen Archiv Videonale“.

Die Kulturstiftung, die zu Beginn des Jahres den Kulturwirtschaftsbericht Köln 2007 herausgeben hat, fördert außerdem eine Reihe von Projekten, die das Thema Kulturwirtschaft in Köln weiterhin begleiten. Der Arbeitskreis Kulturstatistik erhält Gelder, um die wirtschaftlichen Potenziale der Kulturwirtschaft in Köln auszuschöpfen und Arbeitsplätze in diesem Bereich zu sichern. Mit der Aktualisierung der Daten aus dem Kulturwirtschaftsbericht ist auch die Erstellung einzelner Branchenreports zu Kreativszenen verbunden. Bei institutionellen Förderungen spielt zudem eine zentrale Empfehlung aus dem Kulturwirtschaftbericht eine wichtige Rolle: Es sollen Anreize für eine Ansiedlung von Künstlern in Köln geschaffen werden. So wird z. B. das in Köln beheimatete junge Asasello Quartett für alte und neue Musik und die Gründung einer neuen freien Tanzkompanie, GM Dance/Markowitz mit einer Anschubfinanzierung unterstützt. Den Kunstraum Blast für junge Kölner bildende Künstler fördert die Kulturstiftung bereits im dritten Jahr.

Bei den Kooperationen, die die Stiftung verstärkt fördert, werden erneut die Projekte „ON – Netzwerk Neue Musik Köln“ sowie die Festivalreihe „Globalize:Cologne“ des Ensemblenetzwerks Freihandelszone mit Geldern ausgestattet.

Die RheinEnergieStiftung Kultur hält Informationen über weitere Vorhaben bereit, die in dieser Vergaberunde Fördermittel erhalten haben.

Der Stiftungsrat tagt zweimal im Jahr, um über Förderanträge zu beraten und Gelder für ausgewählte Projekte zu bewilligen. Der nächste Bewerbungsschluss für Anträge an alle drei Stiftungen der RheinEnergie ist der 16. Februar 2009. Antragsunterlagen und Förderrichtlinien sind > hier zu finden.

Kontakt für Interessenten und Projektträger:
RheinEnergieStiftung Kultur
Maarweg 161
50825 Köln
Telefon 0221 178-3361
Telefax 0221 178-2284
E-Mail: kultur@rheinenergie.com

Ansprechpartner für die Medien:
RheinEnergie AG
Presseabteilung
Telefon 0221 178-3036
E-Mail: presse@rheinenergie.com

 

RheinEnergieStiftung Kultur vergibt Fördergelder für 24 Projekte in Köln und Region

Pressemitteilung vom 10. Juni 2008

Die RheinEnergieStiftung Kultur hat für 2008 ihre ersten Förderungen beschlossen. Der Stiftungsrat stimmte in seiner jüngsten Sitzung zu, insgesamt 286.000 Euro an 24 Projektträger zu vergeben. Die Stiftung leistet damit einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Köln und der Region.

Zum Stichtag 25.1.2008 gingen insgesamt 78 Anträge mit einem beantragten Gesamtvolumen in Höhe von rund 2 Millionen Euro bei der Stiftung ein. Die daraus ausgewählten Projekte entsprechenden Schwerpunkten der Stiftung: Vermittlung von Kunst und Kultur an Kinder und Jugendliche, Kooperationen, Vernetzungen in die Region sowie die institutionelle Förderung als Hilfe zur Selbsthilfe.

Auf dem Feld der Musik unterstützt die Stiftung nun bereits im dritten Jahr das erfolgreiche Stadtteilkonzertprogramm "PhilharmonieVeedel" der KölnMusik GmbH, welches nicht zuletzt wegen seiner Babykonzerte bundesweit Aufmerksamkeit erregt hat. Die fünfte Ausgabe von Sound­Track_Cologne, dem internationalen Kongress für Musik und Medien, wird zum zweiten Mal gefördert. Ebenso verlängert Hat die Stiftung die Förderungen des Musikfestivals Festliche Tage Alter Musik in Dormagen und die musikalischen Vermittlungsprojekte für Kinder und Jugendliche, "StadtKlangNetz" des Animax Multimediatheater in Bonn sowie "music.experience" der Offenen Jazz Haus Schule in Köln.

Im Bereich Bildende Kunst unterstützt die Kulturstiftung die "Internationale Photoszene Köln" in diesem Jahr erstmals maßgeblich. Die Veranstaltungsreihe will mit neuen Programmbausteinen den Kölner Kunstmarkt im Bereich Fotografie stärken. Das Institut Cultura21 erhält einen Zuschuss für ein Ausstellungsprojekt im Rahmen des Festivals "Subkulinaria", das im Spätsommer stattfinden wird. Außerdem unterstützt die Stiftung das neue Kunstfestival "Artrmx Cologne Vol. 1". Unter dem Titel "Where is my mind?" werden zur Festivalpremiere im August Arbeiten internationaler Künstler aus dem Bereich Fotografie, Videokunst, Malerei, Streetart und Grafik an unterschiedlichen Orten in der Stadt präsentiert.

Bei den Darstellenden Künsten berücksichtigt die Stiftung Antragsteller verschiedenster Disziplinen:
Darunter drei Ensembles des Netzwerkes Freihandelszone: Stephanie Thiersch/Mouvoir für ihre neue Tanzproduktion "blind questions", Futur3 für das Stück "Spurensicherung" sowie das a.tonal.theater zur institutionellen Förderung des Ensembles. Zudem unterstützt die Kulturstiftung das Tanzprojekt "Outopia" des Movingtheatre. Bestandteil des auf insgesamt drei Jahre angelegten Projekts ist ein Vermitt­lungsprogramm für Kölner Schulen.
Alle weiteren Projekte, die in dieser Vergaberunde Fördermittel erhalten haben, können bei der Stiftung direkt angefragt werden.

Der Stiftungsrat der RheinEnergieStiftung Kultur tagt zweimal im Jahr, um über Förderanträge zu beraten bzw. diese zu bewilligen.
Der nächste Bewerbungsschluss für Projektanträge aller drei Stiftungen der RheinEnergie AG ist der 22. August 2008.
Antragsunterlagen und Förderrichtlinien sind > hier zu finden.

Kontakt für Interessenten und Projektträger:
RheinEnergieStiftung Kultur
Maarweg 161
50825 Köln
Telefon 0221 178-3361
Telefax 0221 178-2284
E-Mail: kultur@rheinenergie.com

Ansprechpartner für die Medien:
RheinEnergie AG
Presseabteilung
Telefon 0221 178-3036
E-Mail: presse@rheinenergie.com

 

Zeig, was Du kannst! – Kölner Stiftungen präsentieren Projekte für junge Menschen

Unter dem Motto "Zeig, was Du kannst" präsentieren Kölner Stiftungen am kommenden Samstag, 17. Mai, einen großen Projekttag zum Themenbereich "Jugendförderung". Die drei RheinEnergieStiftungen werden sich dabei mit zehn Projekten beteiligen.

In der Zeit von 11 bis 18 Uhr zeigen Kinder und Jugendliche auf dem Kastanienhof in Köln-Junkersdorf (Statthalterhofweg 70) in über 25 Projekten, was sie "drauf" haben, und sorgen für ein spannendes Programm.

Bei verschiedenen Darbietungen, Ausstellungen, Mitmachaktionen und Workshops werden Projekte aus Kölner Jugendeinrichtungen oder -gruppen vorgestellt. In diesen Projekten können sich junge Leute ausprobieren, entwickeln und neue Stärken entdecken, um selbstbewusst und mutig Lebens- und Berufsperspektiven zu erschließen. Gefördert werden die Projekte von den Stiftungen, die diesen Tag mitgestalten. Sie wollen auf diesem Weg die Vielfalt der kulturellen und sozialen Aktionsfelder zeigen, mit denen in Köln junge Menschen angesprochen werden.

Die Stiftungen und die Projektträger werden sich an diesem Tag auch selbst präsentieren, um die Besucher zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Fritz Schramma übernommen.

 

Kulturwirtschaftsbericht Köln erschienen – RheinEnergieStiftung Kultur hat gefördert

Pressemitteilung vom 06. März 2008

Die Region Köln ist kulturwirtschaftlich die Nummer 1 in Nordrhein-Westfalen; der Kölner Großraum erbringt rund ein Viertel des gesamtwirtschaftlichen Volumens in NRW. Im Bundesvergleich ist die Kulturwirtschaft, was die Anzahl der Unternehmen betrifft, mit 16.500 Unternehmen nur unwesentlich kleiner als der Berliner Raum (16.600 Unternehmen). Sie braucht auch einen Vergleich mit der Region um Paris nicht zu scheuen.

So lauten die Ergebnisse des ersten umfassenden Kölner Kulturwirtschaftsberichtes, den die beiden zuständigen städtischen Dezernenten gemeinsam mit dem Vorstand der RheinEnergieStiftung Kultur heute der Öffentlichkeit vorstellten.

Auf mehr als 100 Seiten zeichnen die Autoren Bernd Fesel und Michael Söndermann ein genaues Bild der Kulturwirtschaft im Großraum Köln. Neben der rein quantitativen und beschreibenden Erfassung enthält der Bericht im zweiten Teil auch konkrete Handlungs-empfehlungen zur Stärkung dieses Wirtschaftsbereichs. Der Bericht untersucht die Kernbranchen der sogenannten "Creative Industries", Musikwirtschaft, Buchmarkt und Verlage, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunk, private Theater/Kleinkunst, Architektur und Designwirtschaft. Ergänzend erfolgt eine Betrachtung der Kreativbranchen Werbung sowie Software/Games.

Herausgeber des Berichts ist die RheinEnergieStiftung Kultur. Er wurde erstellt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer zu Köln.
"Als wir die RheinEnergieStiftung Kultur im Sommer 2006 konstituierten, war uns klar, dass wir zu Beginn unserer Arbeit ein Zeichen setzen wollten, das neben unserem Förder­programm auch kulturpolitische Strahlkraft beweist", sagte der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergieStiftung, Helmut Haumann, bei der Vorstellung des Berichts in Köln. "Und so war es eine glückliche Fügung, dass zum Auftakt unserer Stiftungsarbeit in Gesprächen mit dem Kulturdezernenten der Stadt Köln, Prof. Georg Quander, die Erstellung eines Kulturwirtschaftsberichts für Köln als Anliegen an uns herangetragen wurde."

Der Stiftungsrat der RheinEnergieStiftung Kultur unter Vorsitz des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma unterstützte das Vorhaben von Anfang an. Schramma: "Ich bin froh, dass die Stiftung die Arbeit an diesem Bericht ermöglichen konnte. Die Ergebnisse sind für Köln sehr wichtig und werden uns auf Jahre hinaus Impulse für die weitere Gestaltung der kulturpolitischen, aber insbesondere auch der kulturwirtschaft­lichen Arbeit geben. Insofern bin ich sehr dankbar, dass auch die beiden städtischen Dezernate für Wirtschaft und Kultur Hand in Hand an dem Bericht mitgearbeitet haben."
Für das städtische Kulturdezernat fasste Professor Georg Quander als zuständiger Beigeordneter der Stadt Köln die Ergebnisse des Berichtes so zusammen: "Köln ist einer der wesentlichen Standorte für Kultur in Deutschland. In dieser Stadt ist viel Potential, nur wird es häufig nicht kommuniziert, wie der Bericht zu Recht bemängelt. Der Bericht ist wegweisend für die Ausrichtung von Kulturpolitik, denn er verdeutlicht: Man muss um Kreative werben wie um große Unternehmen – es lohnt sich".

Quander verwies auf die immense Bedeutung der Kultur­wirtschaft für Köln und die Region: "Rund 46 Prozent aller Künstlerinnen und Künstler des Landes NRW leben im Großraum Köln."
Für die Wirtschaftsförderung in Köln wies Dezernent Dr. Norbert Walter-Borjans darauf hin, dass die "Creative Industries" wichtige Wirtschaftsfaktoren sind, weil hier Bruttoinlandsprodukt und Arbeitsplätze entstehen: "Sie sind aber auch Standortfaktoren, weil sie zu einer Atmosphäre beitragen, die unsere Stadt für andere Branchen und deren umworbene Mitarbeiter attraktiv macht. Der Bericht bietet viele Ansatzpunkte, um in Köln eine attraktive Standortpolitik für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu gestalten. Gleichzeitig ist schon das gute Abschneiden beim Vergleich mit den bedeutenden Kulturzentren Berlin und Paris Grund genug, mit der Branche für den Wirtschaftsraum Köln national und international zu werben."

Wirtschaftsdezernent Dr. Walter-Borjans erklärte weiter, dass die Stadt auf Basis der Ergebnisse des Berichts auch eine stärkere wirtschaftspolitische Komponente in die Kulturarbeit integrieren werde.
Der Kulturwirtschaftsbericht steht ab sofort allen Interessenten im Internet zur Verfügung. Er ist zu finden unter:

www.stadt-koeln.de/kulturstadt und unter > Downloads

Im Bericht enthalten ist auch eine ausführliche Liste mit Ansprechpartnern. Auf Anforderung gibt es auch gedruckte Exemplare.

Ansprechpartner für redaktionelle Rückfragen:
RheinEnergieStiftung Kultur
p.A. RheinEnergie AG – Presseabteilung–
Telefon 0221 178-3036/26
Telefax 0221 178-2234
E-Mail presse@rheinenergie.com


25. Januar 2008 ist Bewerbungsschluss bei den drei RheinEnergieStiftungen

Pressemitteilung vom 08. Januar 2008

Die drei Stiftungen der RheinEnergie AG erinnern zu Jahresbeginn an den gemeinsamen Einsendeschluss für Antragsteller: Bis zum 25. Januar 2008 (Datum Poststempel) müssen die vorgegebenen Unterlagen vollständig eingereicht werden, um sich für Fördergelder der Stiftungen zu bewerben. Diese werden ab Mai von den jeweiligen Stiftungsräten bewilligt.

Dort finden sich die Förderrichtlinien, Informationen über die Stiftungen und ihre Tätigkeitsfelder. Antragsteller finden dort auch die entsprechenden Onlineformulare.

Die Informationsdarstellung und Services werden momentan noch weiter ausgebaut. Zukünftig sollen die Seiten einen ausführlichen Einblick in die jeweiligen Projektförderungen und Aktivitäten der Stiftungen bieten.

Projektanträge für die Kulturstiftung sollten sich den Schwerpunkten Vermittlung von Kunst und Kultur an Kinder und Jugendliche, Kooperationen von freien und privaten Initiativen sowie Vernetzung in die Region aus den Bereichen Musik, Literatur, Darstellende Kunst und Bildende Kunst widmen. Antragsteller sollten gemeinnützige Institutionen und Vereine aus Köln und der Versorgungsregion der RheinEnergie AG sein.

Kontakt:
Telefon: 0221 178-3361
E-Mail: kultur@rheinenergiestiftung.de

 

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RheinEnergie Stiftungen  / Kultur - Aktuelles-Archiv 2008
 
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