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Kölner Tanz- und Theaterpreise zeichnen drei von der RheinEnergieStiftung Kultur geförderte Projekte aus

Presseinformation vom 12.12.2017

In diesem Jahr wurde der mit 10.000 Euro dotierte Theaterpreis halbiert und auf zwei Produktionen aufgeteilt: Eine Hälfte des Preises geht an die Koproduktion "Nur Utopien sind noch realistisch" des Analogtheaters und der Studiobühne. Die andere Hälfte des Preises übernimmt das Theater Blackbox und das Theater der Keller für die Koproduktion "Bilqiss". Bereits seit Januar 2016 unterstützt die RheinEnergieStiftung Kultur das ANALOGTHEATER im Bereich "Stärkung der künstlerischen Entwicklung". Das Team der RheinEnergieStiftungen freut sich über die Auszeichnung für die Koproduktion und gratuliert dem ANALOGTHEATER für den gewonnenen Kölner Theaterpreis.

Ebenfalls erhielt die Choreographin Stephanie Thiersch den mit 5.000 Euro dotierten Tanztheaterpreis für ihr Stück "Chombotrobe - The Jitta-Collective". Gemeinsam mit ihrem kenianischen Kollegen Kefa Oiro entwickelte sie eine "Tanz-Theater-Musik-Fashion-Performance", die die unabhängige Fachjury überzeugte. Von 2007 bis 2011 unterstützte die RheinEnergieStiftung Kultur den Mouvoir e.V., ein Verein., der unter der künstlerischen Leitung von Stephanie Thiersch seit Jahren eine wichtige Position in der Tanzszene Kölns einnimmt.

Die Kölner Tanz- und Theaterpreise wurden am 04.12.2017 zum 28. Mal im Haus der SK Kulturstiftung im Mediapark verliehen. Die Kölner Tanz- und Theaterpreise lenken überregional die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt der Kölner Kunst- und Kulturszene, die mit rund dreißig freien Theatern und etwa 20 weiteren Spielstätten von den derzeit rund 80 freien professionellen Kölner Theater- und Tanzensembles genutzt werden. Diese Vielseitigkeit, die Kölns Szene auszeichnet, ist in Deutschland einmalig.

Ebenfalls förderte die RheinEnergieStiftung Kultur mit einem Zuschuss aus dem Stiftungstopf das Projekt "Caput VIII - Heine in Mühlheim". Unter der Regie von Andrea Bleikamp und mit Texten von Marco Hasenkopf ist Caput VII eine "literarisch-theatrale Stadtführung" mit Projektionen basierend auf Heinrich Heines Besuch in Köln-Mülheim. Zwei Schauspieler und ein Musiker führen die Zuschauer über sieben Stationen durch Köln-Mülheim. Erzählt und veranschaulicht wird die Geschichte zweier verfeindeter Städte - Köln und Mülheim - mit Hilfe der Einbindung des Versepos von Heinrich Heine "Deutschland ein Wintermärchen" von 1843.Dieses Projekt beeindruckte die Jury und zeichnete die besondere Stadtteilführung mit dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater aus.

Das Team der RheinEnergieStiftung Kultur gratuliert allen Gewinnern und wünscht Ihnen weiterhin viel Erfolg für ihre Zukunft!

Weitere finden Sie unter folgendem Link: Tanz- und Theaterpreise

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